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Ronsdorfer Talsperre


Beschreibung
Ronsdorfer Talsperre: Stadt Ronsdorf (Stadtteil von Wuppertal), Intze-Prinzip, Gewichtsstaumauer aus Bruchsteinen, am Rande des historischen Gelpetales, im Stausee lebt u.a. der vom Aussterben bedrohte europäische Flusskrebs (Astacus astacus)

Schlagworte
Wasser Talsperre Ronsdorf Wuppertal Astacus astacus Europäischer Flusskrebs

Standort
Ronsdorfer Talsperre, Blutfinke 42369 Wuppertal, Wuppertal, NRW


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WUPPERVERBAND, Die Ronsdorf er Talsperre-, erbaut 1898/99 zur Trinkwasserversorgung der Stadt Ronsdorf, ist die dritte in Deutschland gebaute Trinkwassertalsperre und steht unter Denkmalschutz. Die Gewichtsstaumauer der Talsperre wurde von dem Aachener Professor Otto Intze konzipiert In den 50er Jahren lief die Nutzung der Talsperre für die Trinkwassergewinnung aus. Als zusätzlich noch bauliche Mängel auftraten, wurde die Stauhöhe 1953 auf 14,95 Meter reduziert. Probleme mit der Dichtigkeit und den Betriebseinrichtungen zur Steuerung.führten dazu, dass die Stauhöhe der Talsperre 1994 aus Sicherheitsgründen auf 6 Meter reduziert werden musste. Die Bezirksregierung als zuständige Aufsichtsbehörde verfugte die Sanierung der Talsperre. Eine Erneuerung der Regelorgane (Schieber im Grundablass) war dringend erforderlich. Der Stadt Wuppertal -damals Eigentümerin der Talsperre- fehlten dazu aber die Mittel Hier trat der neu gegründete Forclerverein Ronsdorfer Talsperre e.V auf den Plan, der sich mit großem Engagement für den Erhalt und einä weitere Nutzung der Talsperre einsetzte und Iii der Folgezeit Geld für Reparaturen sammelte Doch um": bei einer weiteren Nutzung der Talsperre die vorschriftsmäßige Sicherheit der Staumauer zu gewährleisten, war eine vollständige Sanierung der Mauer erforderlich Aus diesen Anforderungen heraus und aufgrund des Sanierungsbescheides der Bezirksregierung Düsseldorf stellte sich die Frage nach der Finanzierung und der Zuständigkeit Hier sah sich der Wupperverband als Betreiber von Brauchwassertalsperren im Wuppergebiet In der Verantwortung Vor dem Hintergrund einer neuen Kostenvertel-lung für Brauchwassertaisperren sowie eines Zuschusses des Landes Nordrhein-Westfalen für die Sanierung der Ronsdorfer Talsperre konnte auf Vorschlag des Vorstandes ome Regelung mit der Stadt Wuppertal und den Wupperverbandsmitgliedern getroffen werden Der Wupperverband sollte die Ronsdorfer Talsperre übernehmen unter der Voraussetzung, sie zu sanieren und sie In ein wasserwirtschaftliche! Konzept für das Saal- und Gelpebachtal einzubinden Am 28. April 199» uTiterzeich-neten Oberbürgermeister Hans Kremendahl und Wupper; vorbands-Vorstand Bernd Wille den Vertrag zur Übertragung der Talsperre an den wupperverband. Mit der Übernahme der Ronsdorfer Talsperre stand der Verband * vor der Aufgabe, bei der Sanierung der Staumauer und Reaktivierung der Talsperre die verschiedensten Anforde rungen so gut wie möglich in Einklang zu bnngen: wasserwirtschaftliche Anforderungen ökologische Belange und Artenschutz (die Talsperre ist ein Refugium für den vom Aussterben bedrohten Flusskrebs Astacus astacus), Freizeitnutzung und Denkmalschutz.