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Amphibien und Reptilien


Beschreibung
Moorfrosch, Größe 4-7cm, Färbung: Oberseite meist kontrastreich, dabei sehr variabel gezeichnet und gefärbt (einfarbig braun bis schwarzgefleckt), heller breiter Rückenstreifen vom Kopf bis zur Kloake, schwarz - gefleckte Körperflanke.

Schlagworte
amphibien reptilien ringelnatter moorfrosch blindschleiche Rana arvalis Anguis fragilis Natrix natrix

Standort
spreewald leipe


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Blindschleiche

Hier liegt wohl ein Druckfehler auf der Wissenstafel vor. Statt "Blinschleiche" müsste es "Blindschleiche" heissen.
Texterkennung

RINGELNATTER (Natrix natrix) MOORFROSCH (Rana arvalis) Größe: 4-7 cm Färbung: Oberseite meist kontrastreich, dabei sehr variabel gezeichnet und gefärbt (einfarbig braun bis schwarzgefteckt), heller breiter Rückenstreifen vom Kopf bis zur Kloake, schwarz - gefleckte Körperflanke Ruf: ?wuog...wuog...wuog/' (klingt, als ob aus einer leeren Flasche unter Wasser Luft entweicht) Lebensweise: , Die Balz ist im März, gleich nach dem Grasfrosch. Der Moorfrosch ist, wie er, ein ExpJosionsfaicher, d. h. in wenigen Tagen laichen viele Frösche, mitunter mehrere hundert an einer Stelle ab. Die Männchen sind während des Laichhöhepunktes häufig leuchtend blau gefärbt- Er ernährt sich.von Insekten, Asseln, Nacktschnecken, Würmer (frisst viele Schadinsekten und - Schnecken). Größe: ca. 1 m lang, (Weibchen Alter: kann in Freiheit ein Alter von 20 Jahren erreichen Färbung: rotbraun bis olivefarben, mit einigen dunklen Längsstreifen,- ^sST''^ am Nacken besitzt sie zwei helle gelblich, weiße halbmondartige Flecken (wirkt wie eine kleine Krone, wird deshalb als Glücksbringer in einigen Ländern betrachtet) Lebensweise: Ringelnattern sind typische Wassernattern. Sie benötigt kleine Tümpel, Feuchtwiesen oder sehr langsam fließende Gewässer. Sie häuten sich mehrfach im Jahr, dabei wird die alte Haut an Gestrüpp und Gesteinen abgerieben. Ringelnattern ernähren sich aus ihrem Umfeld von Amphibien (Frösche, Molche etc.), nur eher selten von Kleinsäugern. Die Beute wird selten tot gebissen. Meist wird sie von hinten verspeist. Dies ist wichtig, da sich viele Froscharten mit Luft voll pumpen und immense Ausmaße annehmen. So kann die Luft nach vorn durch den Mund herausgepresst werden. Sie halten von Oktober bis April in Kleingruppen Winterschlaf. Im Anschluss findet zunächst die erste Häutung und danach die Paarung statt. Nach etwa zwei Monaten legt das Weibchen die Eier (10 - 40) an warmen und geschützten Stellen ab. Die Eier bilden dabei eine klebrige Masse. Im frühen Herbst schlüpfen die Jungtiere (ca. 12 cm lang und 3 g schwer). Die Schale wird dabei mit dem ?Eizahn" aufgeschnitten. Sie gehen dann im Gelege gleich in den Winterschlaf, ohne es vorher verlassen zu haben. Nach ca. vier Jahren sind sie geschlechtsreif. Zu ihren Feinden zählen Vögel (z. B. Graureiher) und Säugetiere (Katzen (!), Fuchs, Wiesel etc.) BLINSCHLEICHE (Anguis fragilis) Größe: max. bis 50 cm, bleiben aber oft kleiner, da bei fast allen Tieren Teile des Schwanzes im Laufe ihres Lebens verloren gehen Alter: bis 54 Jahre (in Gefangen schaft) Färbung: umfasst alle Brauntöne, von sandgrau über kupferbraun bis braunschwarz Lebensweise: Die Blindschleiche lebt sehr unauffällig und versteckt. Sie sonnt sich offen, meist nur in den Morgen- und Abendstunden. Sonst erwärmen sich die Tiere meist indirekt z. B. unter Steinplatten. Sie ernähren sich von Nacktschnecken, Würmern, aber auch von Insekten, Spinnen u. a. Nach der Paarung trägt das Weibchen die befruchteten Eier bis zur Schlupfreife aus Hierbei ernähren sich die Embryonen vom eigenen Dotter innerhalb ihrer Eihülle. Wenn die Jungtiere voll entwickelt sind kommt es zur Geburt, bei der die Eischale aufplatzt und die Jungen sofort selbständig ihr Leben beginnen. (=Ovovivipari, kommt auch bei Waldeidechsen, Schlingelnatter und Kreuzotter vor.) Besondere Merkmaie: Die Blindschleiche ist KEINE Schlange! Die Schleichen haben im Laufe ihrer Entwicklung ihre Beine stark bis ganz reduziert. Sie hat im Gegensatz zur Schlange Augenlider die sie schließen kann. Die Schleiche besitzt ein durchgehendes, starres, durchsichtiges Augenlid. Die Blindschleiche kann ihren Schwanz, wie bei Schlangen und Eidechsen, bei Fremdeinwirkung abwerfen. Bei der Eidechse wird er fast bis zur vollen Länge wieder regeneriert; bei der Blindschleiche wächst nur ein kleiner Stummel nach.