Fischerei auf dem Achterwasser
Beschreibung
Fische im Achterwasser! Zander, Barsch, Hecht, Blei, Karpfen, Schnäpel, Aal, Plötz
Schlagworte
Achterwasser Loddin Fischerei Karte
Standort
Loddin Usedom
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Aalspeer 7 2 Reuse Fische im Achterwasser. Sm mt 1- i, rr Zander, Barsch, Hecht, Blei, Karpfen, Schnapel, Aal, Plotz ir Ä, Seltene Fischarten 1 Lachs, Stör, Wels diese Fischarten wurden in früheren Zeiten in größerer Anzahl gefangen. Sie galten als Herrentische die an die Obrigkeit abgeliefert werden mußten. -3tÖr 1 Das Wasser im Achterwasser ist ein.s.g. Brackwasser das durch die Vermischung von Sü und Salzwasser im Bereich von Flußmündungen iilj geereee te- mm entsteht. Je nach ein- oder auslaufendem Strom iä der Salzgehalt im Brackwasser unterschiedlich. Die Fische haben sich diesen Bedingungen ,2. angepaßt. Achterwasser und Ostsee wurden gleichermaßen betischt. Deshalb fuhren früher die Loddiner Fischer zur Sommerfangzeit ihre Boote auf Pterdewagen vom Achtervvasser zur Ostsee Hecht Reusentischerei fi 1 Fischerkiendung Reusen sind sackähnliche Fischnetze, die in mehreren Bügeln aufgespannt sind. Die zum Fang verwendete Reuse richtet sich in ihrer Größe 7 4 und Maschenweite der Netze nach der Fischart. Reusen werden an Pfählen ins Wasser gestellt. -a ag gi, he ln älterer Zeit wurden für den Aatfang extra kleine Reusen aus Weiden gefertigt Aalkörbel 1 für -T tZH5ch Seebad Kölpinsee Die Fischnetze bestehen aus einfachen oder doppelten Netzwänden. Sie haben an der oberen Leine Simmel Korkstücke zum Schwimmen ix und an der unteren Leine Blei zur Beschwerung. Bei der Netzfischerei kommen Stell Treib- und Staknetze zum Einsatz. Hauptsächlich wird mit Stellnetzen gefischt, die verankert und mit Fähnchen markiert sind. Es werden Netze verwendet, die abhängig von der zu fangenden 1 Fischart unterschiedlich lang Und breit sind, sowie verschiedene Maschenweiten haben. Aalfischereiz 1 Die gebräuchlichste Methode ist das Aalangeln. Die Aalangeln Aalschnüre werden von der Klamm aufgespaltener Stoiikl auf den Draht srubbenre de 1 einer flachen Molle Holzk sten gehal und geordnet. Auf einer Klamm sind bis 200 Haken. Während des Aüslegen der Schnüre werden 1 4 die Angelhaken mit Ködem bestückt. Als Bestich dienen kleine Fische Tabiasfisch, kleine Heringe und Krabben Nicht ertaubt ist die 4 Laddm Aatspeertischerei, die in den Monaten November bis März ausgeübt wurde. ü-L T.Il Eisfischerenz Mit dem Wintergarn wurde in früherer Zeit auf dem Eis gefischt. Die Fischer ließen das Gam Netz bestehend aus zwei Seiten in ein Eisloch lnlaat und schoben es mit langen Stangen Ruten vor. Am letzten Eisloch Ausziehwake sind die beiden Seiten des Netzes mit einer Winde herausgezogen worden. Bei dieser Fangmethode wurden bis 10 Personen benötigt. Die verwendeten Netze hatten eine Länge bis 500 m. Diese Art der Eistischerei war noch bis in die 50-er Jahre üblich Die gegenwärtige Eisfischerei beschränkt sich aut den Einsatz von Stellnetzen


